+++ Bürgerinformation+++

Im Kontext der derzeitigen Coronainfektionen ist die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft und somit die Sicherstellung des gesetzlichen Auftrages zum Schutz unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger oberstes Ziel.  Bei einem begründeten Verdachtsfall oder einem bestätigen s.g. COVID19-Fall wird im Rahmen einer Verfügung durch die zuständige Behörde i.d.R. sofort eine häusliche Quarantäne  (je nach Symptomatik) auf Grundlage des § 28 Abs. 1 i.V.m . § 30 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen – kurz Infektionsschutzgesetz (IfSG) angeordnet.  Die Quarantäne kann demnach nicht nur gegenüber Personen angeordnet werden, die nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert sind, sondern auch gegenüber solchen Menschen, bei denen lediglich anzunehmen ist, dass sie infiziert sein könnten. Nicht das Coronavirus selbst, sondern die Quarantänemaßnahmen können schlagartig zur Beeinträchtigung der Einsatzbereitschaft führen. 
 
Gerade durch die hohe Ansteckungsgefahr durch die s.g. Tröpfchen- und Schmierinfektion ist das Risiko der Quarantäneanordnung nicht zu unterschätzen.
 
Daher müssen Maßnahmen ergriffen werden die verhindern, dass große Gruppen von Einsatzkräften unter Quarantäne gestellt werden müssen, um die Einsatzfähigkeit aufrechterhalten zu können.  Das bedeutet jedoch auch, dass wir die anstehenden dienstlichen Veranstaltungen, bei denen ein nicht nur unerheblicher Personaleinsatz zu erwarten ist sachlich und kritisch hinterfragen müssen, ob diese für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft notwendig sind.Es steht außer Frage, dass jegliche Form von Einsätzen auch weiterhin wahrgenommen werden. Um genau diese Einsatzbereitschaft aber auch in den nächsten Tagen und Wochen gewährleisten zu können sind einige Maßnahmen erforderlich. Diese ergeben sich aus den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts, der Unfallkasse und den geführten Gespräche mit Fachleuten:

 

- Aussetzung des regulären Ausbildungs- und Übungsbetriebes;

- Aussetzung des Ausbildungs- und Übungsbetriebes der Jugend- und Bambinifeuerwehren;

- Verlegung von Besprechungsterminen (Arbeitsgruppen, etc., Einzelfallentscheidung je nach Teilnehmerzahl);

- Keine Teilnahme an Einsätzen, etc. von Einsatzkräften mit Erkältungssymptomen (Husten, Infektionsanzeichen oder Fieber)

- etc.

 Vielleicht kommen wir in vier Wochen zu dem Schluss, dass die Maßnahmen im Ergebnis doch nicht erforderlich gewesen wären. Im schlimmsten Fall ärgern wir uns dann über die verschobenen Versammlungen, wissen aber auch, dass wir im Falle eines Falles auch sachgerecht reagieren können…

 …denn das Wichtigste ist doch… Sie verlassen sich auf uns…..und das können sie auch!

Eure Feuerwehr Neitersen


 

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